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19 | 10 | 2017
„Korsarpreis“ auf dem Goldkanal

Sonnenschein und leichter Wind
19 Segel-Teams beim „Korsarpreis“ auf dem Goldkanal

(Rastatt/Elchesheim-Illingen) Am Wochenende kamen 19 Segel-Teams aus Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland mit ihren Booten an den Goldkanal nahe Rastatt um Punkte für die deutsche Rangliste zu ersegeln. Gastgeber der Regatta war der Ruder-Club Rastatt (RCR). Zwei Tage lang bestimmten sommerliche Temperaturen aber gleichzeitig auch schwierige Windbedingungen den Wettbewerb. Dennoch reichte der  Wind für  zwei der geplanten fünf Wettfahrten aus.

Gesegelt wurde die sportliche „Korsar-Jolle“, die für zwei Erwachsene konzipiert ist. Die Boote sind ca. fünf Meter lang und rund 100 Kilo schwer. „Die Korsar-Klasse hat am Goldkanal bereits eine lange und erfolgreiche Tradition. Sportlich wird den Seglern von diesem Boot schon einiges abverlangt“, stellte dazu der Wettfahrtleiter Gunnar Roters fest. Bei den Leichtwindbedingungen am Wochenende war zudem auch die Regatta-Taktik nicht unwichtig.

Den Gesamtsieg des „Korsarpreises 2016“ sicherten sich Dietmar Schütz und Peter Lenk von der Segelkameradschaft Pforzheim, die ebenfalls am Goldkanal ansässig ist. Der zweite Platz ging an Axel Gramberg und Andrea Christ  von der Studentischen Seglergemeinschaft Stuttgart. Bjön Kaizik und  Christian Winkel vom Segelclub Graben-Neudorf und Yachtclub Saarbrücken belegten den dritten Platz.

Als bestes Team des Veranstalters belegten Lisa und Tim Debatin den fünften Platz der Gesamtwertung. Dieses Team führte am ersten Tag noch die Wertung an, verlor aber am zweiten Tag durch einen „schlechten Lauf“ erheblich an Plätzen.

Bei der Siegerehrung lobte Jürgen Wiesel, der in der deutschen Klassenvereinigung der Korsare für Regatten zuständig ist und bei dieser Regatta das Schiedsrichterteam unterstützte, das positive Engagement von Tim Debatin als Südwest-Obmann. So werden etwa von ihm beim RCR regelmäßig Trainings für Korsar-Segler angeboten.

 

Korsar-Jollen drängen sich auf dem Goldkanal beim Start und versuchen eine gute Ausgangsposition zu finden. Foto: David Caird